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2005 wurde die euro-mediterrane Anna Lindh Stiftung für den Dialog zwischen den Kulturen in Alexandria als erste gemeinsame Institution des Barcelona-Prozesses, der „Euro-Mediterranen Partnerschaft“, gegründet. Sie hat den Auftrag, den interkulturellen Dialog im Rahmen der Euromed-Zusammenarbeit, das heißt zwischen den Ländern der Europäischen Union und den übrigen Anrainerstaaten des Mittelmeeres, zu fördern.

Die Anna Lindh Stiftung versteht sich als ein Netzwerk der Netzwerke, in dem mittlerweile über 4.000 Mitgliedsorganisationen in 42 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind, um miteinander in Austausch zu treten, gemeinsam an Fragestellungen zu arbeiten und neue Projekte zu initiieren. In jedem Land wird das Netzwerk von einem Partner geleitet und koordiniert. Diese Aufgabe wird in Deutschland vom Goethe Institut e.V. im Auftrag des Auswärtigen Amtes übernommen.

Im deutschen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung sind derzeit über 190 Mitglieder vertreten, zu denen Vereine, Stiftungen, Institute, Medien, Projekträume etc. gehören, die in den Bereichen Kunst und Kultur, Migration, Interreligiöser Dialog, Jugendarbeit und politische Bildung tätig sind. Einige Mitglieder des deutschen Netzwerks arbeiten bereits mit Partnern aus dem mediterranen Raum, viele Kooperationen sind durch den Austausch innerhalb des Netzwerks entstanden. Die thematische Strukturierung des deutschen Netzwerks mit den Arbeitsclustern „Migration“, „Kunst und Kultur“ und „Wissenschaft“ und die Konzeption der bundesweiten Network Activity wurde vom Generalsekretariat in Alexandria als best practice angesehen und konnte anderen großen Netzwerken innerhalb der ALF als Orientierung dienen.

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KONTAKT

Koordination des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung
Goethe-Institut e.V.
Anna-Lindh-Stiftung@goethe.de

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