Anna-Lindh-Journalismus Preis 2009

Die Jury des mediterranen Anna-Lindh-Journalismus-Preises haben sich unter dem Vorsitz von André Azoulay, dem Präsidenten der Anna-Lindh-Stiftung und unter der Führung des renommierten libanesischen Schriftstellers Amin Maalouf getroffen, um die Gewinner des Jahres 2009 zu treffen.

Die Gewinner dieses Preises, welcher der führende Preis für Journalisten, die kulturübergreifend und über Fragen der kulturellen Vielfalt arbeiten, ist und der von der Anna-Lindh-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk COPEAM und der Europäischen Kommission unterstützt wird, werden ihren Preis bei einer offiziellen Zeremonie in Monaco, am 5. November, verliehen bekommen.

In seiner Eröffnungsrede des Treffens, sagte André Azoulay „Die Medien spielen heute in Bezug auf die Gestaltung der gegenseitigen Wahrnehmung im Mittelmeerraum, eine wichtigere Rolle als je zuvor. Dieser Fakt bedeutet, dass Journalisten eine wichtige Verantwortung bei der Vermittlung der Komplexität von Themen, die von der kulturellen Vielfalt der Region herrühren, haben“.

Amin Maalouf, Präsident der Jury, sagte : „Was die durch den Wettbewerb gesammelten medialen Arbeiten dieses Jahr kennzeichnet, ist nicht nur die fachliche, sondern auch die „ethische“ Qualität: die Fähigkeit der Journalisten, sich schwierigen Themen anzunähern, und die essentiellen Fragen gründlich zu erörtern, um so die Differenzen der gegenseitigen Wahrnehmung zu reduzieren.

Die Gewinner der Ausgabe 2009 des Journalismuspreises sind :

  • Ethar El Katatney (schriftliche Presse) für „Identitätskrise“ (Egypt Today, Ägypten)
  • Martin Traxi (Fernsehen, Kontexterklärung) für „Balkan Express“ (ORF, Österreich)
  • Chine Labbé (Rundfunk) für „Ausübung und Schaffung von Recht in den palästinensischen Gebieten : ein andauernde Kampf“
  • Ennio Remondino (Fernsehen, Dokumentarfilm) für „Die Völker des Arca“ (RAI, Italien)
  • Alberto Arce (Krisenberichterstattung) für eine Reportagereihe aus Gaza (El Mundo, Spanien)
  • Lisa Goldmann (Konflikthintergründe) für „Was die Israelis über den Krieg in Gaza wissen wollten“ (Columbia Journalist Review, USA)
  • Eine besondere Erwähnung bekam ELAPH, eine arabische Online-Zeitung mit Sitz in Großbritannien, mit Blick auf die Schaffung der Kategorie „Neue Medien“ für zukünftige Preisverleihungen.

    Die Jury des Journalismuspreises setzte sich zusammen aus :
    – André Azoulay (Präsident der Anna-Lindh-Stiftung)
    – Amin Maalouf (Jurypräsident)

    Jurymitglieder :
    – David Gardner (Financial Times)
    – Juan Luis Cebrian (Groupe Prisa)
    – Hala Hashish (ägyptisches Satellitenfernsehen)
    – Alessandra Paradisi (COPEAM)
    – Jean Réveillon (EBU)
    – Lucian Sarb (Euronews)
    – Rana Sabbagh (Arab Reporters for Investigative Journalism)
    – Andreu Claret (Exekutivdirektor der Anna-Lindh-Stiftung und Juryssekretär)

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