KARLSRUHE | Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought | My name is Salma | 09.11.2012 | Lesereise

Die britisch-jordanische Autorin Fadia Faqir ging  mit ihrem Buch „My name is Salma“ auf Lesereise, das aktuell ist wie die Schlagzeilen in den Tageszeitungen und doch zeitlos wie Liebe und Hass. Die Geschichte rankt sich um eine junge arabische Frau, die ihr körperliches Begehren lebt und dafür mit Leib und Seele bezahlt. Als Salma in ihrem Dorf in
der Levante ein uneheliches Kind erwartet, muss sie im Gefängnis Zuflucht suchen. Nach Jahren der Haft gelingt ihr auf Untergrundwegen die Flucht nach England, wo sie ein neues Leben beginnt. In einer Sprache, in der die kraftvolle Poesie des Arabischen durchklingt, schildert Fadia Faqir diesen Weg, und insistiert auf Salmas unvoreingenommenen
Blick, der die Fesseln von Familie und Gesellschaft aufdeckt und zeigt, wie die Kultur in den Knochen steckt. Die kulturellen Abgründe einer Migration werden von innen heraus beschrieben, tabulos und doch mit zärtlichem Humor.

19:00 Uhr, Lit. Gesellschaft, PrinzMaxPalais

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