Einladung zu DMAG-Veranstaltungen am 14.04.2016 und 09.06.2016 in Bonn

 

Die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft (DMaG) führt im ersten Halbjahr 2016 einige Veranstaltungen mit der VHS-Bonn durch, im Rahmen des Halbjahres-Themas: Klimawandel.

Wir alle kennen die derzeitige Diskussion in den Medien über die große Zahl von Flüchtlingen. Nur gelegentlich weisen dabei sehr wenige Journalisten darauf hin, dass wir in Zukunft mit noch mehr Flüchtlingen zu rechnen haben. Nicht nur wegen der vielen Kriege, an denen der Westen mehr oder weniger aktiv beteiligt ist, sondern wegen des menschengemachten Klimawandels, der Menschen dazu treibt Ihre Heimat zu verlassen.

Auch in Nordafrika ist dieser Klimawandel ein immer größeres Problem.

Dazu sind sie herzlich zu zwei Veranstaltungen eingeladen, die sich mit dem Themenbereich „Klimawandel in Nordafrika“ intensiver befassen.

 

1) Wasserressourcen und Konfliktpotentiale, 14.04.2016

Die Folgen des Klimawandels sind in Nordafrika bereits heute zu spüren und werden sich
verstär­ken ­ mit weitreichenden Folgen für die Landwirt­schaft. Zunehmende Extremwetterereignisse mit Überschwemmungen, Dürren und starken Win­den fordern Staaten und Gesellschaften heraus. In den wasserarmen Ländern des Maghreb sind die Folgen für die Bevölkerung vielfältig. Neben Einbußen für Einkommen und Beschäftigung ist vor allem ein Anstieg der Konfliktpotentiale um Wasser zu erwarten, da sich viele und häufig poli­tisch einflussreiche Verbraucher die immer knap­peren Ressourcen Wasser und fruchtbares Land aufteilen müssen.

Die Politikwissenschaftlerin Dr. Annabelle Houdret arbeitet in der Abteilung Umweltpolitik und Ressourcenmanagement des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Sie erforscht seit über zehn Jahren den Maghreb und promovierte zum Thema „Konflikte um Wasser in Marokko“. Sie geht insbesondere auf Konfliktpotentiale und Anpassungsmöglichkeiten in Marokko ein.

Termin: Donnerstag, 14. April 2016, 18 Uhr

Referentin: Dr. Annabelle Houdret

Ort: VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2

 

2) Energiewende in Nordafrika – Marokko als Vorreiter, 09.06.2016

Unsere zweite Veranstaltung greift einen interessanten Aspekt auf, der erforderliche Wandel der Energiewirtschaft hi zu erneuerbaren Energie und welche Rolle dabei die Zivilgesellschaft des Landes hat.

Marokko als ein wichtiges Land Nordafrikas steht wie die anderen Länder auch an einem historischen Scheideweg. Es bedarf eines tiefgreifenden Paradigmenwechsels, um der drohenden Wasser­ und Ernährungskrise entgegen zusteuern sowie die Region vor den Folgen eines gefährlichen Klimawandels zu bewahren und gleichzeitig sozio­ökonomische Entwicklungsperspektiven aufzubauen.

Der Erzeugung von und dem Zugang zu nachhaltiger Energie kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die großen Wüstenregionen bieten ausreichend Flächen und Sonneneinstrahlung für eine Vielzahl solarthermischer Großkraftwerke.

Der Umweltökonom Boris Schinke arbeitet als Referent für Erneuerbare Energien und Entwicklung bei der Nichtregierungsorganisation Germanwatch in Bonn. Er erklärt die Vorreiterrolle Marokkos bei der „Energiewende“ in Nordafrika.

Termin: Donnerstag, 9. Juni 2016, 18 Uhr

Referent: Boris Schinke

Ort: VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2

 

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