Filmabend mit, für und von Geflüchteten und neuen Mitbürgern am 22.09.2016 in Stuttgart

Drei Kurzfilme setzen sich auf unterschiedliche Weise und aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema Flucht und der Gestaltung einer neuen Heimat auseinander. Im Anschluss diskutieren die anwesenden Filmemacher, die Betroffenen und die Besucher in offener Runde:

Zirus (Deutschland 2014, 14 Min.) von Sebastian Piltan
Sebastian Piltan erzählt mithilfe von Fotografien und den Erinnerungen seiner Mutter die Geschichte seines Vaters, der in den 1980er Jahren als Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland kam.

Aïssa (Frankreich 2014, 8 Min.) von Clement Trehin-Lalanne
Der Dokumentarfilm zeigt das Schicksal von Aïssa, die von ihren Eltern aus dem Kongo nach Frankreich „verkauft“ wurde. Sie lebt dort illegal. Die Beamten vermuten, dass sie volljährig ist und lassen sie ärztlich untersuchen, um eine Abschiebung zu ermöglichen.

Nacht Grenze Morgen (Türkei/Deutschland 2013, 30 Min.) von Tuna Kaptan und Felicitas Sonvilla
Ein Bericht vom Rande der Festung Europa. Hier führen Schlepper Menschen über die nur 13 km lange grüne Grenze – bis zu drei Mal pro Tag, denn viele kommen wie im Pingpong-Spiel immer wieder zurück, wenn sie das Pech haben, auf der anderen Seite aufgegriffen zu werden.

Die Veranstaltung wird von unserem Mitglied, dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) organisiert in Kooperation mit Wand 5 e.V./ Stuttgarter Filmwriter.

Für weitere Informationen: http://www.ifa.de/termine/detail/browse/0/news/special-screening-und-action.html?tx_ttnews%5Bmode%5D=1&cHash=3964445f2d966471b484da101d8dcd73

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