Soziale Medien im Maghreb – Zwischen Demokratie-Bewegung und autoritären Regimen

Mittwoch, 15. März 2017, 18.00 Uhr
Ort: Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

Der Beginn des arabischen Frühlings vor etwa 6 Jahren wurde von vielen Beobachtern als Facebook Revolution interpretiert und gefeiert.

Mit einem großen Optimismus glaubte man, soziale Medien wie Facebook, Twitter und andere Plattformen würden den arabischen Zivilgesellschaften neue Möglichkeiten geben, sich zu organisieren und zu vernetzen. Oft wurde gehofft, die Zivilgesellschaften könnten sich mithilfe dieser Medien gegenüber dem Staat behaupten und so der Demokratie in der Region den Einzug ermöglichen.

Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zu sozialen Medien und Demokratie werden in unserem Vortrag verschiedene Beispiele aus den Ländern des Maghreb analysiert. und herausgearbeitet wie die verschiedenen Akteure in Staat und Gesellschaft die soziale Medien einsetzen:
Welche Möglichkeiten bieten sich den Journalisten durch diese Kommunikationsdienste?
Wie nutzen die Regierungen und die Sicherheitskräfte Facebook und Twitter etc.?

Wie nutzen die Jugend und die Demokratie-Bewegung diese Medien heute?

Dr. Ines Braune arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien an der Universität Marburg und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Medien in der arabischen Welt.

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