Aktivitäten

Aktivitäten 2016:

19. Netzwerktreffen am 25./26.11.2016 in Göttingen:

Der inhaltliche Fokus des Netzwerktreffens lag auf den drei Themen „Diaspora, Interkultur und Integration“. Das Treffen gab den Mitgliedern viel Raum für Projektvorstellungen, Kooperationsmöglichkeiten sowie neue Projektinitiativen. Auch wurden Projekte und Partnergesuche aus dem internationalen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung vorgestellt. Am zweiten Tag konnten wir den Teilnehmern einen professionellen Fundraising-Workshop anbieten, in welchem sie mit den Techniken der Mittelakquise vertraut gemacht wurden. Der Workshop richtete sich insbesondere an kleine und mittlere Organisationen, die auf der Suche nach potentiellen Förderern und Spendern sind. Referentin des Workshops war die Fundraising-Expertin Elisabeth Lenz.

Unser Gastgeber und Mitglied des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung Boat people projekt arbeitet als Freies Theater mit dem Schwerpunktthema „Flucht und Migration“. Im Rahmen des Netzwerktreffens wurden wir von der Organisation in ihren Bühnenraum eingeladen, welcher sich im ehemaligen Institut für wissenschaftlichen Film befindet. Das Gebäude steht derzeit auch Flüchtenden als Unterkunft zur Verfügung, sodass der Veranstaltung eine einmalige und authentische Atmosphäre geboten wurde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Anna Lindh Mitglied boat people projekt für die Einladung nach Göttingen und die organisatorische Unterstützung. Das Theaterstück „HILFE! Ein Stück über Grenzwerte“, welches wir gemeinsam besuchen durften, war ein weiteres Highlight des Netzwerktreffen und ermöglichte einen Einblick in die Arbeit der Organisation.

18. Netzwerktreffen am 15./16.04.2016 in Hannover:

Das 18. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung fand am 15./16. April in der Theaterwerkstatt Hannover statt – zeitgleich mit dem „Palästinensischen Deutschen Dialog über Theater und Theaterpädagogik“ der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater). Das Ashtar Theatre aus Ramallah, das aus diesem Anlass in Hannover gastierte, bot eine theaterpädagogische Fortbildung für die ALF-Mitglieder an. Wir bedanken uns sehr bei den Anna Lindh Mitglieder BAG und theaterwerkstatt für die gute Zusammenarbeit bei der Gestaltung des diesjährigen Netzwerktreffens.

Aktivitäten 2015:

17. Netzwerktreffen  am 14./15.10.2015 in Nürnberg:

Das Netzwerktreffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung fand dieses Jahr am 14./15.10.2015 in Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendherbergswerk e.V. und CRISP e.V. statt.
Die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung wurden durch Herrn Gerhard Koller, Vizepräsident des Deutschen Jugendherbergswerks, durch Herr Michael Müller-Verweyen (Goethe-Institut e.V.) und durch Frau Prof. Robertson-von Trotha (Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT) begrüßt. Anschließend gestaltete CRISP (Crisis Simulation for Peace) e.V. den ersten Tag mit einem gelungenen Planspiel zur europäischen Migrationspolitik. Der zweite Tag war geprägt von Projektvorstellungen und –diskussionen der anwesenden Mitglieder. Die Bildungsreferentin der Jugendherberge stellte das Multimedia-Bildungsprojekt der Kulturjugendherberge Nürnberg vor, gefolgt durch eine Präsentation des ifa CrossCulture-Programms durch Tim Huelquist. Im Anschluss berichtete Nadja Bonarius des Fachbereichs Kultur, Kommunikation, Memory of the World der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. über das Projekt SouthMed CV (siehe unten). Moez Dhahri, ifa-Stipendiat des CrossCulture-Programms, gab anschließend Einblicke in seine Arbeit bei Young Arab Voices, einem gemeinsamen Programm der Anna Lindh Stiftung und dem British Council.

Network Intercultural Action 2015 „Mittelmeer vor Ort: Neue Nachbarschaften“:

Zum fünften Mal brachte das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung das „Mittelmeer vor Ort“ in zahlreiche deutsche Städte. Bei der bundesweiten Veranstaltungsreihe standen von Oktober 2015 bis April 2016 die neuen Nachbarschaften im Mittelpunkt, in denen Menschen, aus dem Mittelmeerraum und anderswoher kommend, zur lebendigen, im stetigen Wandel befindlichen Kultur unserer Städte beitragen.
In Form von Ausstellungen, Filmreihen, Theaterprojekten sowie Workshops, Seminaren und Diskussionen sollte sich der Blick ganz bewusst auf die Migranten und Flüchtlinge, aber auch auf die Bürger der Stadt als Aufnahmegesellschaft richten.
Weitere Informationen und Fotos von den Veranstaltungen erhalten Sie auf dem dazugehörigen Blog der Anna Lindh Stiftung. (http://annalindhstiftung.blogspot.de/ )

Cluster ‚Migration‘ und ‚Kunst und Kultur‘  2015:

Als Querschnittsthema der Cluster ‚Migration‘ und ‚Kunst & Kultur‘ standen am 9.-10. Juli 2015 in Leipzig die Herausforderungen und Chancen interkultureller Kulturarbeit im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Projekten und Arbeiten rund um das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“, welches gegenwärtig durch die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer und an den europäischen Außengrenzen sowie durch anhaltend hohe Flüchtlingszahlen in Deutschland geprägt ist.
Als Experten konnten Mitglieder des Münchner Vereins „heimaten e.V.“ gewonnen werden, die Einblicke in ihre langjährige Arbeit mit und für Flüchtlinge gegeben haben. Mit Projekten waren außerdem die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein und deren Projektbüro ‚radius of art‘, die Kreisau-Initiative Berlin sowie der Verein SocialVisions vertreten.

Das Clustertreffen fand in Kooperation mit dem Leipziger Verein ‚eurient – Verein für transmediterranen Kulturdialog‘ statt.

Aktivitäten 2014:

Cluster ‚Kunst und Kultur‘  2014:

Neue Ideen und Kooperationen, Projektentwicklung und Austausch über das Mittelmeer hinweg bildeten die zentralen Aspekte des Clustertreffens ‚Kunst und Kultur‘ der Anna Lindh Stiftung. Bei dem Treffen am 7. Oktober in Bremen erhielten die Teilnehmer/innen Einblicke in das internationale Kunstprojekt Mosaics of Inclusion (Diakonisches Werk Bremen) und das Tanztheaterproject Ashtar Theatre (Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH) sowie in die künstlerischen Aspekte internationaler Sommercamps (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste). Eine Matchmaking-Phase ermöglichte den Austausch zahlreicher Projektideen und Erfahrungswerte. Neben den Möglichkeiten und Erfahrungen mit dem Anna Lindh Austauschprogramm DAWRAK – Citizens for Dialogue wurde abschließend der Anna Lindh Report 2014 vorgestellt und diskutiert.

Filmvorführung „Jewels of Grief“ (2012) und Gespräch mit dem Regisseur Mohamed Nabil:

Das nordafrikanische Land Marokko erfuhr in den letzten Jahren einen tiefgreifenden politischen und sozialen Wandel. Das Gesetz zum Familienrecht, die „Moudawana“, wurde entscheidend geändert, um die politische Gleichheit von Männern und Frauen zu gewährleisten. Die Bestimmungen zum Scheidungs- und Sorgerecht werden vereinfacht , während gleichzeitig als traditionell angesehene Rechte, wie die Verstoßung und Vormundschaft von Ehefrauen, verboten wurden. Die gesellschaftliche Realität in Marokko ist jedoch nach wie vor stark vom islamischen Recht und damit verbundener Tradition geprägt. Dies zeigt sich beispielweise an Frauen, die ein Kind außerhalb der Ehe zur Welt bringen – die so genannten ledigen Mütter. Sie erfahren Ächtung von der Familie, der Gesellschaft und sogar von Seiten des Staates, da außereheliche Beziehungen nach wie vor als Verstoß gegen Gesetz und Religion, aber auch gegen die Moral und die guten Sitten gelten. Der Dokumentarfilm „Jewels of Grief“ (2012) beleuchtet dieses Phänomen anhand der Biographie zweier lediger Mütter in Marokko und erzählt deren Geschichte vom Elternhaus bis zum gegenwärtigen schwierigen Alltag. Auch Vertreter von Religion, humanitären Organisationen , Menschenrechtsgruppen und der marokkanischen Regierung kommen zu Wort.
In Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe fand die Filmvorführung am 14. Oktober statt, mit anschließender Diskussion mit dem Filmmacher Mohamed Nabil.

Seminar mit Trainingsworkshop: Europa fördert Kultur- aber wie?:

2014 startete das neue siebenjährige Förderprogramm KREATIVES EUROPA der Europäischen Union, das die bisherigen Programme KULTUR und MEDIA unter einem gemeinsamen Dach bündelt. Das Seminar befasste sich mit dem Teilprogramm KULTUR, das vor allem darauf ausgerichtet ist, die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität in Europa und darüber hinaus zu fördern, sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Die kompakte Einführung gab Einblick in den kulturpolitischen Hintergrundund die daraus abgeleiteten Prioritäten des Programms KREATIVES EUROPA. Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR und standen hinsichtlich der Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus des Seminars. Es folgten Tipps aus der langjährigen Beratungspraxis der nationalen Kontaktstelle und Hinweise auf alternative bzw. ergänzende Fördertöpfe. Nachmittags wurde das Gelernte in einem interaktiven Trainingsworkshop umgesetzt. Heraus kamen erste Ansätze antragsfähiger Projekte bzw. ein tieferes Verständnis davon, wie solche mit Aussicht auf Erfolg konzipiert werden können.

Referentin: Sabine Bornemann

Das Seminar war eine Kooperation der Anna Lindh Stiftung Deutschland, des Creative Europe Desk KULTUR/ Cultural Contact Point Germany und des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT.

Talkrunde beim Bürgerfest des Bundespräsidenten: „Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“:

Die Talkrunde „Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ bildete den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Anna Lindh Netzwerks Deutschland. Organisiert vom ZAK, fand die Talkrunde auf Einladung des Bundespräsidenten am 6. September 2014 im Garten des Schloss Bellevue statt. Anknüpfend an das Motto der ehemlaigen schwedischen Außenministerin Anna Lindh „Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ traten Engagierte aus dem interkulturellen Bereich miteinander ins Gespräch. Dabei wurde deutlich: Sie stellen sich den Herausforderungen, die mit der Globalisierung entstehen.
Verschwindende und verschwimmende Grenzen gehen nicht nur mit bereichernder Vielfalt einher, sondern bringen auch Probleme und Unwägbarkeiten mit sich. Ob sie Flüchtlingen dabei helfen, eine neue Heimat zu finden, ob sie Schüler trainieren, sich „gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ zur Wehr setzen, oder Roma unterstützen, auf der Bühne ihre eigene Geschichte zu erzählen: Anna-Lindh-Mitglieder finden eigene Wege, um Verantwortung in der Welt zu übernehmen.
Podiumsteilnehmer:
Deniz Ince (Heroes gegen Unterdrückung im Namen der Ehre e.V.),
Michael Müller-Verweyen (Goethe Institut e.V., Head of Network der Anna Lindh Stiftung Deutschland),
Nina de la Chevallerie (boat people Projekt),
Mohammad Hasani (heimaten e.V. – Netz für Chancengerechtigkeit)

Moderation:
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Direktorin des ZAK)

Cluster ‚Migration‘  2014:

Projekte aus dem Themenfeld ‚Migration im euromediterranen Raum‘ stand im Mittelpunkt des Clustertreffens der Anna Lindh Stiftung am 6. September in Berlin. Die Mitglieder der Stiftung präsentierten u.a. Arbeiten zum „Lexikon nicht-staatlicher Gemeinschaften und Diasporen im Mittelmeerraum“ (Zentrum für Mittelmeerstudien, Bochum), zum sozialen Designprojekt „Cucula“ (JugendKunst- und Kulturhaus Schlesische 27, Berlin) und zur „Didaktik fächerverbindender interreligiöser Bildung“ (Netzwerk Bildung und Religion e.V.). Eine anschließende Matchmaking-Phase ermöglichte den Teilnehmer/innen, Projektideen zu diskutieren und lieferte Anstöße für Kooperationen und Fördermöglichkeiten. Kultureller Höhepunkt war der Besuch des Bürgerfests vom Bundespräsident Joachim Gauck, bei dem Mitglieder der Anna Lindh Stiftung in einer Talkrunde über ihr Engagement in interkulturellen und internationalen Bereichen berichteten.

Netzwerktreffen und Cluster ‚Wissenschaft‘  2014:

Über 20 Mitglieder und Organisationen aus dem Anna Lindh Netzwerk Deutschland nahmen am Jahrestreffen der Anna Lindh Stiftung am 10. und 11. März 2014 am Zentrum für Mittelmeerstudien
(ZMS) an der Ruhr-Universität Bochum teil. Neben der Vorstellung von Mitgliedern sowie von herausragenden Arbeiten des deutschen Netzwerks stand die Suche nach Projektpartnern im Vordergrund: Amhand einer Matchmaking Wall konnten Projektideen vorgestellt und konkrete Kooperationen entwickelt werden. Außerdem wurden wichtige Impulse für die Arbeit des deutschen Netzwerks 2014/15 entwickelt und die thematische Ausrichtung der Netzwerkaktivität „Mittelmeer vor Ort“ (Herbst 2014) diskutiert.
Im Anschluss wurden konkrete Aufgabenbereiche für das Cluster ‚Wissenschaft‘ entworfen.

Aktivitäten 2013:

Bürgerfest des Bundespräsidenten:

DSC_0933Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck lud am 30. und 31. August 2013 erneut zu einem Bürgerfest in den Park und das Schloss Bellevue in Berlin ein. Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung präsentierte sich dort als eine von 24 ausgewählten Organisationen: Die bereichernde Vielfalt des Mittelmeerraums sowie seine aktuellen Herausforderungen standen im Fokus des Programms der Anna Lindh Stiftung. Musikreisen für Kinder, fesselnde Erzählungen arabischer Dichter, interaktive Performances, Mini-Workshops und Video-Installationen zeigten, wie faszinierend der europäisch-mediterrane Raum sein kann und wie vielseitig das Netzwerk selbst ist.

Common Action:

5.„Mittelmeer vor Ort. Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“ – das ist der Themenschwerpunkt, unter dem die Common Action 2013 steht. Das Thema stellt eine inhaltliche Anknüpfung an die Common Actions von 2011 und 2012 dar und bildet gleichzeitig einen wichtigen gemeinsamen Rahmen für die deutschen Mitglieder des Netzwerks. Im Sinne der 4D-Strategie (Orientierung der Stiftung an den Leitbegriffen Dialogue, Diversity, Democracy, Development) stehen im Jahr 2013 Diversity und Dialog im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe.

Die Common Action besteht aus einer bundesweiten Reihe von Veranstaltungen, die künstlerische und performative sowie reflektierende wissenschaftliche und pädagogische Ansätze kombiniert. Diese Kombination erlaubt das Thema in seiner Komplexität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und in seinen verschiedenen Anwendungsbereichen ein großes öffentliches Interesse zu wecken.

Die Veranstaltungen finden in verschiedenen Städten Deutschlands statt und werden wie schon bei der letzten Common Action mit Hilfe einer Kamera im Koffer begleitet, so dass auch diejenigen, die nicht bei jeder Veranstaltung vor Ort sein können, einen Einblick bekommen. Die Videos und Fotos sind auf dem begleitenden Blog abrufbar: http://annalindhstiftung.blogspot.de/

Clustertreffen „Migration“:

2.Am 13. Juni 2013 fand das jährliche Treffen des Clusters „Migration“ der Anna Lindh Stiftung mit anschließender Filmvorführung in Karlsruhe statt.

Der wissenschaftliche Diskurs zum Integrationsbegriff ist zunehmend unübersichtlich geworden und spiegelt verschiedene, teils widersprüchliche Positionen wider.

Deswegen sah es das Cluster Migration bei seinem Treffen für seine weitere Arbeit für notwendig an, sich über die vielfältige Verwendung dieses Begriffs klar zu werden. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Cluster „Wissenschaft“ empfehlenswert.
Es gibt grundsätzlich Forschungsbedarf zur Arbeit mit jungen Flüchtlingen in Deutschland. Eine Spezifizierungsmöglichkeit wäre die Frage nach dem Einsatz des Peer-to-Peer-Prinzips. Dies ließe sich auf andere Fragestellungen ausweiten – z.B. wie man neue Systeme implementieren kann, die der multikulturellen Gesellschaft entsprechen; auch eine Ausweitung auf intergenerationelle Fragestellungen (lebenslanges Lernen) wäre möglich.

Marokkanischer Dokumentarfilm ‚My Makhzen and Me’

3.Im Anschluss an das Treffen „Migration“ zeigte der Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought in Zusammenarbeit mit dem ZAK, dem Goethe Institut Kairo den Dokumentarfilm ‚My Makhzen and Me’ – mit Anwesenheit des mitwirkenden Filmemachers und Aktivisten Youness Benghazi und einer angeregten Diskussion mit dem Publikum.

Netzwerktreffen Mai 2013:

1.Am 6. -7. Mai 2013 trafen sich die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung im Allerweltshaus in Köln.

Nach der Vorstellung der neuen Mitglieder des deutschen Netzwerks seit April 2012 wurde das vom Generalsekretariat vorgegebene Programm präsentiert und die Umsetzung innerhalb des deutschen Netzwerks diskutiert. Strategische Priorität und damit der Rahmen aller Aktivitäten für die aktuelle Arbeitsphase 2012-2014 ist die Konsolidierung und Stärkung der Stiftung als Hauptinstitution für den interkulturellen Dialog im euro-mediterranen Raum angesichts der Herausforderungen der kulturellen Diversität, der wirtschaftlichen und sozialen Krisen und dem demokratischem Wandel in dieser Region. Die Stiftung führt ihre kulturelle Mission mit der sog. 4D-Strategie durch: Dialogue, Diversity, Democracy, Development.

Clustertreffen „Kunst und Kultur“:

DSCN0799Im Anschluss an das Netzwerktreffen fand das Clustertreffen „Kunst und Kultur“ statt.

Nach der Präsentation ausgewählter Mitgliedsprojekte stand die Definition der Begriffe „Kunst“ und „Kultur“ und ihre unterschiedliche Bedeutung in den Ländern des Euromed-Raums im Fokus – insbesondere ihre Bedeutung innerhalb der Transformationsprozesse Haben Kunst und Kultur einen stärkeren und längerfristigen Einfluss auf den Wandel als die Politik? Die Begegnung der Kunst im Mittelmeerraum wurde als Schwerpunkt der weiteren Arbeit des Clusters festgelegt.

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