Unsere Mitglieder stellen sich vor

Mitgliedsvorstellung im September:

Ibn Rushd Fund e.V., Sitz des Vereins in Berlin

Der Ibn Rushd Fund e.V. ist ein Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit, der sich dem Freien Denken in der arabischen Welt (aber nicht nur dort) verschreibt. Um dieses zu fördern, verleihen wir den Ibn Rushd Preis, einen Bürgerpreis der sich ausschließlich aus den Beiträgen und Spenden unserer Mitglieder finanziert. In diesem Jahr wählten die Mitglieder unter den vorgeschlagenen Themen das der ‚Korruption‘ aus – gesucht wird also derzeit jemand aus der arabischen Welt, der oder die sich verdient gemacht hat um die Bekämpfung der Korruption dort, derzeit sichtet die Jury die Nominierungen.

Zudem veranstalten wir die Ibn Rushd Lectures, die sich im weitesten Sinne mit der arabischen Welt und Europa befassen, die letzte war eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, es diskutierten PD Elham Manea und Prof Susanne Schröter zum Thema The Arab State and Women Rights: The Trap of Authoritarian Governance.

 

 

 

© Ibn Rushd Fund e.V

Schließlich wäre da noch der philosophische Salon Diwan al-Falsafa, bei dem ein gemischtes Publikum zu aktuellen Themen mit Bezug auf die arabische Welt diskutiert – als nächste Themen stehen ‚Islam, Individuum und orientalische Kultur (in arabischer Sprache, Einleitender Beitrag von Prof Adel Mtimet) sowie ‚Integration‘ (Englisch und Deutsch als Hauptsprachen, Beiträge in arabischer Sprache sind möglich; einleitende Worte von Dr Housammeden Darwish und Dr Salam Said). Seit kurzem findet ein Diwan al-Falsafa auch in Ramallha statt, organisiert von unseren dortigen Mitgliedern.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten machen wir auch Projekte oder Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Organisationen, so zB ein Benefizkonzert für Bildungsprojekte für Kinder in Flüchtlingslagern (Sommer 2015), und eine Gedenkveranstaltung im Berliner Roten Rathaus für den großen syrischen Philosophen Sadiq Jalal Al-Azm im Februar 2017.

© Cora Josting

Vorstandsvorsitzende des Vereins ist Cora Josting. Sie studierte Literatur- und Kulturwissenschaften, lebte in New York, Beaune (Frankreich), Berlin und Leipzig. Seit 1993 ist sie Mitglied einer palästinensischen Familie und seit 1998 Mitbegründerin des Ibn Rushd Fonds für Gedankenfreiheit. Cora Josting arbeitet als Schriftstellerin und Übersetzerin, konzipiert und koordiniert kulturelle und pädagogische Projekte und organisiert Konzertreisen für Chöre und Orchester in Europa.
Wer den Ibn Rushd Fund und seine Ziele näher kennenlernen oder durch eine Fördermitgliedschaft oder eine Spende unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter http://www.ibn-rushd.org oder schreibt an contact@ibn-rushd.org

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